Amérie – der Münsterländer Aperitif

Westfälischer Korn, aus ökologisch angebautem Getreide gebrannt, frische Himbeeren und dazu noch handverlesene Walderdbeeren: Das sind die Zutaten, aus denen die Brennerei Sasse in Schöppingen ihren Amérie – Münsterländer Aperitif herstellt.

Wie auf www.westfalium.de zu lesen ist, führt die Geschichte der Brennerei Sasse in Schöppingen bis ins Jahr 1707, als der Betrieb einer Brennerei und Brauerei durch die Familie Wilmink erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im Jahr 1857 heiratete Elisabeth Wilmink Franz Anton Sasse, der fortan die Geschäfte der Kornbrennerei leitete. Er erweiterte sie 1885 und stellte die erste Dampfmaschine in Schöppingen auf. 1918 übernahm Theo Sasse den elterlichen Betrieb. Im Jahr 1972 wurde das alte Firmengelände zu klein und es erfolgte ein Neubau mit moderner Brennanlage. 1976 übernahm nach dem Tod von Theo Sasse sein Sohn Ernst Sasse den Betrieb und richtete ihn neu aus. 1987 führte er die alte Technik des Barrique-Ausbaus versuchsweise für einen Edelkorn wieder ein. Nach zehnjähriger Entwicklungsphase wurde 1997 der „Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P.“ nach altem Rezept herausgebracht. Heute steht der Name Sasse Lagerkorn mehr denn je für Spirituosen von besonderer Qualität.

Amerie Münsterländer Aperitif

Die Feinbrennerei Sasse achtet bei allen Zutaten stets auf Qualität. Angefangen beim Getreide von einem hiesigen Biolandhof, aus dem der für den Likör verwendete Korn gebrannt wird, bis hin zu den Walderdbeeren, die den Münsterländer Aperitif so besonders verführerisch machen. Die Himbeeren werden auf dem Hof Grothues Potthoff im münsterländischen Senden geerntet – also gleich um die Ecke. Auf dem kürzesten Weg von der Ernte in die Flasche geht garantiert nichts vom ursprünglichen Aroma verloren. Jetzt haben die leckeren Beeren genug Zeit in ihrem alkoholischen Bad verbracht und der Münsterländer Aperitif hat seinen ganzen vollmundig-fruchtigen Geschmack entwickelt. Der Münsterländer Aperitif ist im Westfalium-shop zu einem Preis von 18,93 Euro erhältlich.

Ein kleiner Tipp für Genießer: Der Münsterländer Aperitif ist zusammen mit Sekt oder Prosecco und einem Blatt Minze eine gute Alternative zu Hugo oder Aperol Spritz. Auch die fruchtige Aperitif-Torte und das Aperitif-Sorbet sind ein Gaumenschmaus.

Frischer Spargel aus Westfalen

Frischer Spargel schmeckt am besten – weil die aus der Erde geholten Spargelstangen beim Kontakt mit der Luft ihre Zusammensetzung ändern und unerwünschte Aromen bilden. Das gilt besonders für den in auch in Westfalen besonders beliebten weißen Spargel mit seinem feinen, typischen Aroma. Der etwas gemüsiger schmeckende grüne Spargel ist da weniger empfindlich. Am besten kauft man Spargel direkt beim Spargelbauern, denn der im Einzelhandel angebotene Spargel ist aufgrund von Transportwegen und Zwischenlagerung zwangsläufig etwas länger über der Erde. Auf der Website www.westfalium.de gibt es eine aktuelle Liste mit Spargelbauern in Westfalen, die das Edelgemüse feldfrisch direkt ab Hof verkaufen.

Ob weiß, grün oder violett: Frischer Spargel ist immer ein Volltreffer – für den Gaumen und für die Gesundheit. Denn das Sprossengemüse enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Als Klassiker mit Sauce Hollandaise oder ausgefallen als Ragout macht die köstliche Stange stets eine gute Figur.

Frischer Spargel

Spargel mit Sauce Hollandaise, Kartoffeln und Schweinefleisch-Spießchen – Foto RitaE auf Pixabay

Frischer Spargel glänzt, besitzt geschlossene Spitzen und lässt sich nicht biegen. Seine Schnittstellen sind sauber und feucht.

Weißer Spargel muss bis auf die Spitze geputzt werden. Dabei wird die Schale vom Kopf zum Schnittende hin mit einem Schäler abgezogen. Traditionell kommt Spargel gekocht auf den Teller. Das Gemüse kann aber auch gedünstet, gedämpft oder gebraten werden. Dabei gehen deutlich weniger Vitamine und Spurenelemente verloren. Tipp für die allgemeine Zubereitung: Eine Prise Zucker im Kochwasser verleiht Spargel einen besonders guten Geschmack. Wer mag, kann auch eine Knoblauchzehe ins Kochwasser geben. Das Kochwasser kann noch zur Zubereitung von Suppen benutzt werden – die haben dann eine besondere Note.

Frischer Spargel auf dem Feld

Frühling in Westfalen: Der Spargel streckt seine Köpfe aus der Erde – Foto Dirk (Beeki®) Schumacher auf Pixabay

Spargel lässt sich auch problemlos im ungekochten Zustand verzehren. Besonders gut schmeckt er dabei in einer Senf- oder Balsamico-Vinaigrette zu frischen Blattsalaten, Fischgerichten oder Geflügelfleisch.

Frischer Spargel mit Kartoffeln, Schinken und zerlassener Butter ist ein absoluter Klassiker, gerne auch mit einem klein geschnittenen hartgekochten Ei und Dill. Als Gratin oder zu Gorgonzola-Nudeln schmecken die knackigen Stangen beispielsweise extra herzhaft. Gebraten ist das Stangengemüse zusammen mit Parmesan und Ei ein köstlicher Frühlingsbote.

Maikäferflugbenzin mit 16 Kräutern

Der Name dieses Kräuterlikörs aus Wünnenberg hat eine lange Geschichte und beruht auf einem Mythos, die sich nach dem Dreißigjährigen Krieg wie folgt zugetragen haben soll: Die jungen Männer der Region sorgten sich um die Mädels und potentielle Ehefrauen, obwohl oder gerade weil diese so oft zu den Harlinghauser Mönchen zum Beichten gingen. Die Leiberger, Hegensdorfer und Wünnenberger Jungs rotteten sich zusammen und zogen in einer Mainacht klammheimlich, aber mit Knüppeln bewaffnet Richtung Alme, wo das Kloster lag. Während die Leiberger gegenüber dem Haupteingang und die Hegensdorger hinter einer Schlehenhecke Stellung bezogen, arbeiteten sich die Wünnenberger bis in den Obstgarten des Klosters vor. Die Bäume dort boten ihnen gute Sicht und Deckung. Lautes Kriegsgeschrei eröffnete den Angriff, doch nur die Leiberger preschten vor. Die Wünnenberger ließen sich Zeit und warteten ab, dann erst purzelten sie von den Bäumen. Die Hegensdorfer, die das ganze von der Schlehenhecke aus beobachteten, nannten die Wünnenberger Jungs fortan spöttisch „Maikawels“.

Maikäferflugbenzin, ein Likör mit 16 Kräutern

Foto Westfalium

Damit die Wünnenberger Jungs bei neuen Abenteuern den richtigen Treibstoff haben, hat die Aatalapotheke in Wünnenberg einen Likör aus 16 verschiedenen Kräutern komponiert. Das Maikäferflugbenzin soll ihnen bei künftigen Abenteuern Flügel verleihen. Maikäferflugbenzin ist direkt beim Hersteller oder bei ausgewählten Einzelhändlern wie dem Westfalium-shop zu beziehen. Jetzt bestellen im Westfalium-shop.

Töttchen von Kalli sind die besten!

Töttchen von Kalli sind die besten!

Ähnlich wie das Pumpernickel galt auch Töttchen einst als Arme-Leute-Essen. Heute wird es dagegen als Spezialität aus dem Münsterland auf vielen Speisekarten von westfälischen Restaurants geführt. Die Fleischerei Hinkelmann aus Münster-Wolbeck bietet die ragoutähnliche Speise tafelfertig in der 400-Gramm-Dose an. Hergestellt werden „Kallis Töttchen“ aus Kalbsfleisch, Rindfleisch, Schweineherz, Kalbsbrühe und Schweineschwarten, dazu wird kräftig gewürzt, unter anderem mit Zwiebeln, Senf, Essig und Sellerie. Von Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und anderen ausgewiesenen Töttchenkennern empfohlen! Ganz bequem online zu bestellen sind Kallis Töttchen unter  www.westfalium-shop.de.

Zutaten: Kalbsfleisch 25 %, Rindfleisch 25 %, Schweineherz 15 %, Kalbsbrühe 15 %, Schweineschwarten 5 %, Zwiebeln, Senf (Senfsaat, Branntweinessig, Kochsalz, Gewürze), pflanzliches Fett, Zucker, Jodsalz, Essig, Weizenmehl, Gewürze (mit Sellerie)

Weihnachten: Münsterländer Single Grain

Die Gutsbrennerei Joh. B. Geuting aus Bocholt im westlichen Münsterland, blickt auf eine über 175-jährige Tradition voll Geduld, Hingabe und Liebe zum Detail zurück. Der Familienbetrieb wird von Dipl. Betriebswirt Magnus Geuting in der 6. Generation geführt. Im September 2013 präsentierte die Gutsbrennerei ihren ersten Münsterlander Whisky.

„Die Münsterländer Single Malt und Single Grain Whiskeys werden mit eigenem, quellfrischen Brunnenwasser zweifach destilliert und auf die gewünschte Trinkstärke eingestellt“, erklärt Geuting. Im November präsentiert die Gutsbrennerei nun ihre neueste Kreation. „Sieben Jahre lagerte der Whisky in einem ehemaligen Sherry Oloroso Hogshead aus amerikanischer Weißeiche und in zwei ehemaligen Rotweinfässern aus europäischer Eiche“, erzählt Geuting stolz. Diese einzigartige Komposition aus verschiedenen Fässern hat den Single Grain Whisky zu einem komplexen, vollmundigen und harmonischen Unikat heranreifen lassen. „Es handelt sich natürlich auch hier um eine limitierte Abfüllung von etwa 1.000 Flaschen“, so Geuting weiter.

Die fast 200 Jahre alten Mauern der Gutsbrennerei garantieren, dass der Whisky dort kaum Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Vier verschiedene limitierte Whiskys, darunter zwei Single Malt, zwei Single Grain sowie einen Whisky & Herbs Liqueur werden zurzeit angeboten.

Jetzt bestellen im Westfalium-Shop:

www.westfalium-shop.de/epages/62108033.sf/de_DE/?ObjectID=78425790

Woodland Dry Gin: Sauerländer Original

„Das Ding wird durch die Decke gehen“, prophezeite WDR-Fernsehkoch Olaf Baumeister. Der Woodland Sauerland Dry Gin der Sauerland Distillers GmbH hat es in sich: Aromatische Fichtenspitzen, Baumpilz und würzige Löwenzahnwurzel erzeugen ein waldig-erdiges Aroma in der Körpernote, frischer Brennessel, Sauerampfer und Zitrus runden das Ganze in einer leichten Kopfnote ab.

0,5 l, 45,3 %

Hier bestellen:

http://www.westfalium-shop.de/epages/62108033.sf/de_DE/?ObjectID=78538148

Romantik auf Westfälisch

Der historische Roman „Wintersaat“ gewährt nicht nur Einblick in das Leben im Münsterland vor 200 Jahren, sondern offenbart dem Leser zudem Dramatik und große Gefühle. Die Autorin Almuth Herbst, selbst Opernsängerin und in Westfalen zu Hause, schildert die Geschichte zweier Menschen, die aus ihrer vertrauten Welt gerissen werden und dessen Geschichte in Westfalen eine unerwartete Wendung erfährt.

Almuth Herbst: Wintersaat. Historischer Roman aus dem Münsterland, Solibro Verlag, Münster 2017, 896 Seiten, 21×13,5 cm, Broschur, ISBN 978-3-96079-027-3

http://www.westfalium-shop.de/epages/62108033.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62108033/Products/3202